Maisstärke
Maisstärke ist ein komplexes Kohlenhydrat, das aus dem Endosperm des Maiskorns (Zea mays) gewonnen wird. Sie wird durch ein Nassmahlverfahren hergestellt und liegt als feines, weißes, geruchloses Pulver vor, das hauptsächlich aus Amylose und Amylopektin besteht. Aufgrund ihrer bindenden und verdickenden Eigenschaften wird Maisstärke in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie häufig eingesetzt. Sie trägt zur Stabilisierung der Textur von Zubereitungen bei und verbessert den Zusammenhalt von Tabletten und Kapseln. Ihre geringe chemische Reaktivität und gute Verträglichkeit machen sie zu einem bevorzugten Hilfsstoff bei der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln. In diesem Zusammenhang ist Maisstärke kein Wirkstoff im eigentlichen Sinne, erfüllt jedoch eine wesentliche funktionelle Aufgabe: Sie erleichtert die Formgebung von Formulierungen, sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe und trägt zur Stabilität des Endprodukts bei. Sie gilt allgemein als sicher und wird von den meisten Menschen gut vertragen.